Unsere Philosophie

Schon Albert Einstein soll einst treffend gewarnt haben:

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."

Während wir die Aussage vielleicht nicht ganz so drastisch formulieren möchten, ist zweifellos klar, dass diese emsigen Insekten von enormer Bedeutung für unser Leben sind. Zusammen mit Wildbienen, Schmetterlingen, Hummeln, Schwebfliegen, Käfern und sogar Wespen spielen Honigbienen eine entscheidende Rolle bei der Bestäubung und somit der Befruchtung zahlreicher einheimischer Pflanzen, einschließlich eines Großteils unserer Nahrungsmittelproduktion. Ein Verlust dieser faszinierenden Tiere wäre daher eine absolute Katastrophe für die Menschheit.

In vielen Bereichen hat man bereits erkannt, wie wichtig diese Angelegenheit ist, und es werden Maßnahmen ergriffen, um dem entgegenzuwirken. Blühwiesen werden angelegt, Insektenhotels bereitgestellt und in der Landwirtschaft wird zunehmend Wert auf Insektenfreundlichkeit gelegt.

 

Die aktuelle Situation sieht folgendermaßen aus:

In der konventionellen Imkerei dominieren vielerorts wirtschaftliche Interessen. Propolis, Pollen, Gelee-Royal, Wachs und der kostbare Honig werden in einem oft übermäßigen Ausmaß geerntet und vermarktet.

Dabei wird den Bienen ein wertvolles Nahrungsspektrum entzogen – vollgepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Aminosäuren, Eiweiß und Spurenelementen. Stattdessen erhalten sie eine einfache Zuckerlösung, eine Art industriell verarbeitetes Fastfood zum überwintern. Dieser Praxis wurde im Rahmen von Studien aus dem Jahr 2013 und 2014 nachgewiesen, das Immunsystem der Bienen zu schwächen und die Ausbreitung von Krankheiten im Bienenstock zu begünstigen.

Die mehrfache Ernte im Bienenstock setzt die Bienen einem dauerhaften Stress aus, indem ihnen wiederholt ihre Winterreserven entnommen werden. Dieser konstante Druck zwingt die Bienen dazu, permanent große Mengen an Nahrung zu sammeln, um das Überleben des Volkes zu gewährleisten.

Dadurch bleibt den Bienen nur begrenzte Zeit, um die Stockhygiene zu pflegen. Dies schafft ideale Bedingungen für Parasiten, sich auszubreiten, was wiederum belastende, chemische Behandlungen erforderlich macht. Obwohl solche Behandlungen keine Rückstände im Honig hinterlassen, stehen sie im Widerspruch zu unserem Ziel, das Tierwohl in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Die Alternative

Wir setzen auf eine andere Herangehensweise. Unser Fokus liegt darauf, unsere Bienen ausschließlich in traditionellen Klotzbeuten oder Bienenkörben zu betreuen - handgefertigte Behausungen, die die natürliche Wohnsituation der Bienen imitieren und ihnen so eine stressfreie und artgerechte Umgebung bieten. (Näheres hier)

Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht darin, dass wir nur einmal im Jahr Honig und Waben aus den Völkern entnehmen. Den Rest des Jahres können unsere Bienen ungestört in ihrer natürlichen Umgebung leben und auf Ihrem eigenen Honig überwintern. Dieser Ansatz mag zwar weniger Honigertrag für uns bedeuten, doch es verleiht unseren Bienen eine höhere Lebensqualität. 

Durch diese schonende Methode sind unsere Bienenvölker gesünder und widerstandsfähiger gegenüber Wetterkapriolen, Schädlingen, Krankheiten und Pflanzenschutzmitteln. Zudem Stellen sie eine geringere Konkurrenz in Bezug auf Nahrung für andere Bestäuberinsekten dar. Dies trägt dazu bei, das Gleichgewicht im Ökosystem zu wahren und die Biodiversität zu unterstützen.

Das Motto ist also:

"Gemeinsam mit der Biene."

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